Bürgerzeitungsbeitrag am 23. April 2022
Das Juwel
Der Weg des Aufsichtsrates der GWG Wohnungsbaugesellschaft zum Hoyerberg war doch mehr als nötig und auch von meiner Seite aus sehr wichtig. Konnte sich doch jeder von uns selbst ein Bild machen, über den katastrophalen Zustand des Hoyerberg Schlössle. Ja ob es auch wirklich so runter gekommen ist, wie wir immer wieder zu hören bekamen. Es steht wirklich in einem erbärmlichen Zustand da. Abreißen wäre da schon eher angesagt. Das möchte man aber nicht. Auch sehr verständlich. Man hängt an dem Schlössle und möchte das Kleinod auf dem Hoyerberg gerne in einem neuen Glanz sehen. Dieser Glanz allein kostet die GWG über 3 Millionen Euro. Der Renovierungsstau hat das größtenteils auch mit verschuldet. Herr Mayer von der GWG wäre ja auch bereit, das Schlössle zu sanieren. Aber hat es auch wirklich gesagt, einen Sinn. Wenn kein Pächter zur Verfügung steht. Auch wenn man 3,5 Millionen übrig hätte, für die Investition, wäre das Ganze ein Wagnis. Vielleicht aus Liebe zum Objekt, in der Hoffnung einen Pächter zu finden. Da muss man schon beide Augen verschließen um so ein Deal einzugehen.
Ihre Freien Wähler Lindau
Werner Schönberger